
Vor kurzem erinnerte Medhi Ghezali an seine ehemaligen Mitgefangenen.
aus http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?a=557381
Demonstation gegen die Gefangenenlager der USA.
Mehdi Ghezali, der Schwede, der auf der Guantánamo-Basis gefangen war, kannte zwei Gefangene, die im Juni Selbstmord begannen hatten.
Zirka 70 Demonstranten sammelten sich auf dem Sergels-Platz am Dienstag um zur amerikanischen Botschaft zu ziehen.
Schliesse das Gefängnis war die Forderung der Demonstranten, und den größsten Applaus bekam die Rede von Medhi Ghezalis.
Ghezali wurde 2004 aus Guantánamo nach 900 Tagen im Lager befreit.
Er erzählte, er kannte zwei der drei Gefangenen, sie Selbstmord auf der Basis im Juni begangen hatten, ein Ereignis, das die Kritik gegen das Lager erneut belebte
Aber Ghezali glaubt nicht, dass sie sich ihr Leben genommen hatten.
- Ich saß in einer Nachbarzelle. Ich würde nie glauben, dass sie Selbstmord begangen haben. Wenn man es 3 Jahre geschafft hat - dann schafft man auch mehr.
- Guantánamo ist die Fortsetzung der dunkelen Seite der amerikanischen Geschichte.
Guantánamo wird immer im Gedächnis bleiben.
Wie Sklaverrei, Unterdrückung der Indianer oder Vietnam.
Letzten Donnerstag stellte das höchte US-amerikanische Gericht fest, dass die besonderen Militärgerichte, die die amerikanische Regierung für die verdächtigten Terroristen auf Guantánamo einrichten will, gegen die Genfer Konvention und gegen amerikanisches Recht verstießen.
Die Regierung Bush gab jedoch an, dass sie weiter für die (Militär)-Gerichte streiten wird, samt das
Guantánamo-Gefängnis zu behalten.
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