Sonntag, 10. Dezember 2006



Bertha von Suttner

1889 erscheint ihr Roman: "Die Waffen nieder". Mit diesem Buch revolutioniert sie die Idee der alten Ordnung, die den Krieg als unvermeidbares Phänomen in der Menschheitsgeschichte annimmt.

Bertha von Suttner leistet auf unterschiedlichen Ebenen Widerstand gegen Krieg, Rassismus, Antisemitismus. Bestandteil einer friedlichen Gesellschaft ist für sie unbedingt die Emanzipation der Frauen.

Sie gründet mit anderen zusammen die Österreichische und Deutsche Friedensgesellschaft. Als einzige Frau nimmt sie an der ersten Weltfriedenkonferenz 1899 in Den Haag teil. Sie setzt sich für den Internationalen Gerichtshof ein, der bei Streitigkeiten zwischen Ländern als Schiedsgericht fungieren soll.

1905 bekommt sie den Friedennobelpreis.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

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